Rockkonzert im Museum?

Ein Team unter der Leitung von Wolfgang Klippel ging der Frage nach, inwieweit sich die Durchführung von Konzerten im Lichthof des Albertinums mit dem Schutz von sensiblen Kunstwerken verträgt. Bei dieser Fragestellung spielt vor allem die Übertragung von Körperschall eine Rolle, der durch tieffrequente Bässe erzeugt wird.

Es wurde eine gut ausgestattete Beschallungsanlage im Lichthof des Museums mit Sweep- und Sinustonsignalen, Techno- und Rockmusik in allen hörbaren Frequenzbereichen angeregt. Gleichzeitig wurden neben dem Schallpegel auch die Lautsprecherparameter und die Schwingungen an vielen Punkten der Ausstellungs- und Depoträume vermessen.

Im Ergebnis wurde ein guter Kompromiss gefunden. Bei einer ausreichenden Beschallung dieses Raumes, können starke Schwingungen an Kunstgütern vermieden werden, indem die elektrische Eingangsleistung der Subwoofer genau definiert und kontrolliert wird. Außerdem wird die Verwendung von Cardioid-Subwoofern empfohlen, die an definierten Stellen im Raum aufgestellt, einen sehr guten Basseindruck erzeugen.

An diesem gemeinnützigen Projekt beteiligen sich:

Klippel Stiftung
Maystraße 13
01277 Dresden
Telefon: +49 351 3125 2386
E-Mail: info@klippel-stiftung.de
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